Frauen* in der Landwirtschaft
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Als Marie Helene Elisabeth Steppuhn wird Elise Boehm im Jahr 1859 im ostpreußischen Rastenburg geboren. Doch der Name, unter dem sie später Geschichte schreiben sollte, steht zunächst für ein Leben voller Entbehrungen. Als vierte Tochter in einer Familie, die sich sehnlichst einen männlichen Erben wünscht, wächst sie mit dem Gefühl auf, unerwünscht zu sein. Krankheit, mangelnde Förderung und die harte Realität des Landlebens prägen ihre Kindheit...

Geboren im Jahr 1098 im rheinhessischen Bermersheim bei Alzey, wächst Hildegard von Bingen als zehntes Kind einer adligen Familie auf – ein Umstand, der ihren Lebensweg früh bestimmt. Bereits im Alter von acht Jahren wird sie der Klausnerin Jutta von Sponheim anvertraut. In der klösterlichen Gemeinschaft, die eng mit einem Benediktinerkloster verbunden ist, erhält sie eine für Frauen ihrer Zeit außergewöhnlich umfassende Bildung...

Als Tochter eines der bedeutendsten Kupferstecher ihrer Zeit wird Maria Sibylla Merian im Jahr 1647 geboren. Ihr Vater, der Verleger und Künstler Matthäus Merian, prägt ihr Umfeld – doch sein früher Tod verändert ihren Lebensweg entscheidend. Es ist ihr Stiefvater, der ihr Talent erkennt und sie in Zeichnung und Blumenmalerei unterrichtet.
Schon als Kind zeigt Merian eine ungewöhnliche Neugier für die Natur. Mit nur dreizehn Jahren beginnt sie, Seidenraupen zu züchten, um deren Entwicklung zu beobachten...



