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Weltackerkonferenz 2026



Vom 27. Februar bis zum 1. März 2026 trafen sich in Schwerte zahlreiche Vertreter:innen der internationalen Weltacker-Bewegung zur Weltackerkonferenz. Die Konferenz bot Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Zukunftsplanung. Von Jahr zu Jahr wird unser Netzwerk internationaler und größer. Mittlerweile sind wir 40 Äcker - auf der ganzen Welt verstreut. Bei der Konferenz waren über 20 Weltäcker vertreten. Neben vielen europäischen Projekten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Portugal nahmen auch Vertreter:innen aus Kenia, Äthiopien, Brasilien und Indien teil. Diese internationale Beteiligung macht deutlich, wie global die Weltacker-Idee inzwischen geworden ist und wie wichtig der Austausch über unterschiedliche landwirtschaftliche und gesellschaftliche Kontexte hinweg ist.




Im Mittelpunkt der Konferenz standen verschiedene Arbeitsgruppen, in denen Erfahrungen geteilt und neue Ideen entwickelt wurden. Dabei ging es unter anderem um den Austausch von Wissen und praktischen Erfahrungen aus der Bildungsarbeit der einzelnen Weltäcker.

Ein weiteres wichtiges Thema war außerdem der Ausbau des Wirkungsmanagements, um die Wirkung der Projekte besser sichtbar zu machen.

Es wurde über die neuen Regeln der Gentechnik seitens der EU gesprochen und was diese für Auswirkungen auf uns und unsere Landwirtschaft haben wird.





Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema „Frauen in der Landwirtschaft“, das bei vielen Weltäckern in diesem Jahr als Jahresthema aufgegriffen wird. In der entsprechenden Arbeitsgruppe wurde über das entstehende Bildungsformat, mögliche Veranstaltungen auf den Weltäckern sowie über die Online-Veranstaltung am 5. März gesprochen, die sich ebenfalls diesem Thema widmete.


Ein bedeutender Meilenstein der Konferenz war zudem die Vorstellung der Vereinssatzung für den geplanten "Weltacker Global e.V.", der noch Ende dieses Jahres gegründet werden soll. Dieser Schritt soll die internationale Zusammenarbeit weiter stärken und eine gemeinsame organisatorische Grundlage für die wachsende Bewegung schaffen.



Auch praktische Einblicke kamen nicht zu kurz: Am Ende eines Konferenztages präsentierte Geraldo aus Brasilien seinen Weltacker, der nach einem Agroforstsystem bewirtschaftet wird. Die Vorstellung bot spannende Einblicke in alternative Anbaumethoden und zeigte, wie vielfältig die Weltacker-Projekte weltweit umgesetzt werden.


Neben intensiven Diskussionen blieb auch Zeit für das Miteinander.



Am Abend stand der Spaß im Vordergrund – sei es beim Tischtennisturnier, beim Kicker spielen oder einfach beim gemeinsamen Schnacken und Austausch in entspannter Atmosphäre.


Am Sonntagmorgen trafen sich alle Teilnehmenden noch einmal zum Abschlussplenum, um die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zusammenzutragen, die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen und die nächsten Schritte für die Zukunft der Weltacker-Bewegung zu besprechen.



Zum Abschluss führte die Gruppe eine Exkursion zum Weltacker in Dortmund. Der Ernährungsrat Dortmund ist aktiver Teil des REDESIGN-Projekts und wird als Living Lab einen Weltacker auf dem Schultenhof Dortmund realisieren. Wer mehr über das REDESIGN-Projekt nachlesen möchte: https://ernaehrungsrat-dortmund.de/mitmachen/projekte/redesign/


Die Konferenz in Schwerte hat einmal mehr gezeigt, wie stark das Netzwerk der Weltäcker inzwischen gewachsen ist – und wie viel Potenzial in der internationalen Zusammenarbeit steckt, um gemeinsam an einer nachhaltigeren und gerechteren Ernährung der Zukunft zu arbeiten.


Nach einem spannenden und witzigen Wochenende ging es bei Sonnenschein für uns wieder Richtung Nürnberg. Ein Glück hatte wir unsere liebsten Nachbar:innen vom Bamberger Weltacker als Reisebegleitung.


Jetzt starten wir umso motivierter in die kommende Weltackersaison 2026!



 
 
 

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