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Weltacker on tour

Die Weltacker-Wanderausstellung bringt globale Zusammenhänge direkt zu den Menschen – dorthin, wo sie arbeiten, lernen, warten oder einkaufen. Wir waren mit unserer Ausstellung von November 2025 bis April 2026 in Nürnberg und Neumarkt unterwegs.  Die siebzehn Roll-Ups zeigen, was auf unseren Äckern wächst, wie viel Fläche unser Konsumverhalten beansprucht und welche Rolle die ökologische Landwirtschaft für ein zukunftsfähiges Miteinander von Mensch und Umwelt spielt. Dabei spannt die Ausstellung einen Bogen – von globalen Ernährungsfragen über Landnutzung, Wasserverbrauch, Biodiversität und Klimawandel bis hin zu Verteilungs- und Geschlechtergerechtigkeit.


Der Weltacker Nürnberg in Partnerschaft mit dem EU Projekt SchoolFood4Change und dem Projekt TrueMensa der TH Nürnberg legt im Rahmen der Wanderausstellung den Fokus auf gesunde, klimafreundliche und faire Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung. Das Motto lautet „Vom Acker auf den Teller – und was isst DU heute?“.

Die Wanderausstellung lud dazu ein, über den eigenen Tellerrand zu blicken, Zusammenhänge zu erkennen und Ideen für Veränderung mitzunehmen.


Durch die unterschiedlichen Standorte mit ihren jeweiligen Besonderheiten wurde eine Vielzahl von Menschen angesprochen. Diese Stationen wollen wir heute noch einmal beleuchten und uns bei den Austeller:innen sowie Unterstützer:innen bedanken.


Mitten in der Stadt: Nürnberger Rathaus


Ausstellungseröffnung Rathaus Nürnberg
Ausstellungseröffnung Rathaus Nürnberg

Den Auftakt machte ein besonders öffentlichkeitswirksamer Ort: das Nürnberger Rathaus. Hier traf die Ausstellung auf ein breites Publikum – von zufälligen Besucher:innen bis hin zu politisch Interessierten. Die Eröffnungsrede hielt die Umweltreferentin Britta Walthelm.

Der zentrale Standort sorgte dafür, dass Themen wie Flächengerechtigkeit, Ernährung und globale Verantwortung direkt in den gesellschaftlichen Diskurs eingebracht wurden.


Unser Dank gilt der Stadt Nürnberg, die uns diesen gelungenen Beginn ermöglichte.


Fairness im Dialog: 5. Neumarkter Nachhaltigkeitswoche

Im Rahmen der 5. Neumarkter Nachhaltigkeitswoche wanderte die Ausstellung vom 14. bis zum 20. November 2025 an die Georg Simon Ohm-Hochschule (TH Nürnberg / Standort Neumarkt).


Darüber hinaus waren wir als Weltacker ebenfalls in der inkludierten 11. Nachhaltigkeitskonferenz beim Podiumsgespräch unter dem Thema: „Global nachhaltig – Die Zukunft der Ernährung ist fair“ beteiligt.  


Hier dienten die informativen Aufsteller als anschauliches Beispiel dafür, wie komplexe Themen verständlich vermittelt werden können. Gleichzeitig boten sie eine Grundlage für Diskussionen über konkrete Lösungsansätze in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und Klimaschutz für die Konferenzteilnehmer:innen und Studierenden der TH Nürnberg.


Hochschulkontext 2.0: TH Nürnberg am Keßlerplatz

Vom Neumarkt zog die Ausstellung vom 24. zum 28. November 2025 im Rahmen der Public Climate School Week weiter an den TH-Standort am Keßlerplatz in Nürnberg.

In Kooperation mit der „beachcleaner“- Initiative von Anne Mäusbacher wurde die Ausstellung um das Thema Plastik- und Wasserverschmutzung erweitert. Diese Verbindung machte deutlich, wie eng Landwirtschaft, Konsum und Umweltverschmutzung miteinander verknüpft sind.



Wirtschaft meets Acker: HypoVereinsbank Nürnberg

Von den Hochschulen zogen wir für einen längeren Zeitraum weiter in die Hauptfiliale der HypoVereinsbank, mitten in die Nürnberger Innenstadt. Dieser Standort brachte den Weltacker sowohl in die Arbeitswelt, als auch zur wartenden Kundschaft. Direkt im Eingangs- und Wartebereich durften wir unsere Ausstellung präsentieren - genau dort, wo die meisten Kund:innen sie sehen konnten.

Die sich daraus ergebende Gelegenheit, mit Kundinnen und Kunden über die Inhalte der Weltackerbewegung zu sprechen und zu reflektieren, wurde - sehr zu unserer Freude - von einigen Bankmitarbeitenden genutzt.

Im Zuge dessen möchten wir uns bei der HypoVereinsbank bedanken, die nicht nur Förderin der ersten Stunde des Weltackers Nürnbergs ist, sondern uns auch ihre Räume unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat.


Im Herzen der Altstadt: Weltacker Pop Up  im ehemaligen Kaufhofgebäude

Ein Highlight der Wanderausstellung war unser Pop-Up in der Königsgasse im ehemaligen Kaufhofgebäude vom 02. bis zum 22. Februar.


Ort und Zeitraum hatten für die Sichtbarkeit der Ausstellung mehrere Vorteile. Zum Einen war unser Pop-Up mitten in der Fußgängerzone gelegen: diese führt Stadtbesucher:innen direkt zu unzähligen Geschäften  und wird somit stark von einem vielfältigen Publikum frequentiert. Menschen, die noch nie etwas vom Weltacker gehört oder sich mit speziellen Themenbereichen (wie bspw. Treibstoff vom Acker) auseinandergesetzt hatten, besuchten die Ausstellung oder lasen sich die gut sichtbaren Roll-Ups im Schaufenster durch. Auch Besuchende der Biofach-Messe waren zu Gast in unserem „Pop-Up-Laden“.



Internationale Perspektiven standen dabei im Fokus – insbesondere dank Gästen aus Indien, die eindrucksvoll u.a. aus erster Hand über das Leben von indischen Bäuerinnen und das Konzept „Natural Farming“ berichteten, das als Alternative zur von Abhängigkeiten geprägten konventionellen Landwirtschaft großen Anklang in Indien findet. Dabei wurden Herausforderungen, aber auch innovative Lösungsansätze aufgezeigt.

Ergänzt wurde das Programm durch drei Impulsvorträge, die unterschiedliche Blickwinkel auf nachhaltige Landwirtschaft, globale Gerechtigkeit und Ernährungssysteme eröffneten.


Ergänzt wurde das Programm durch drei Impulsvorträge, die unterschiedliche Blickwinkel auf nachhaltige Landwirtschaft, globale Gerechtigkeit und Ernährungssysteme eröffneten.


Ein weiterer besonderer Moment war der Abschluss eines Klimaspaziergangs unter der Leitung der Nürnberger Umweltreferentin Britta Walthelm. Anhand der Weltacker-Ausstellung wurde den Teilnehmenden das Bildungskonzept vorgestellt.


So wurde der Ort nicht nur zur Ausstellungsfläche, sondern zu einem Raum für Austausch, Bildung und Begegnung.


Wir möchten uns hier an zwei Stellen bedanken. Zum Einen bei der Stadt Nürnberg, speziell dem Umweltreferat, das uns eine kostenlose Raumnutzung ermöglicht hat.

Weiterer Dank gilt der DATEV, die uns bei unserer Veranstaltung zum Thema „Women* in agriculture“ unterstützt hat.


Einkauf und Alltag: Einkaufszentrum „Neuer Markt“

Im Einkaufszentrum „Neuer Markt“ in Neumarkt erreichte die Ausstellung Menschen im Alltag – fernab klassischer Bildungsorte.


Zwischen Einkauf und Freizeit bot sie vom 9. bis zum 20. März niedrigschwellige Zugänge zu komplexen Themen. Viele Besucher:innen kamen eher zufällig vorbei und lasen sich die Roll-Ups durch.


Gemeinsam mit Ralf Mützel (Leiter des Amts für Nachhaltigkeit in Neumarkt) eröffneten wir am 9. März die Ausstellung. Nach zwei Impulsvorträgen ergab sich spontan eine rege Fragerunde der eingeladenen Gäste, in der wir als Team vom Weltacker Nürnberg spezifische Antworten geben konnten.


Wir bedanken uns bei Ralf Mützel, der sich als Initiator des Vorhabens, die Weltacker-Ausstellung im „Neuen Markt“ unterzubringen, um die Organisation mit dem Centermanagement kümmerte.


Junge Perspektiven - Berufsschule Neumarkt

Wir sind in Neumarkt geblieben, aber haben den Standort gewechselt. Vom Neuen Markt wanderte die Ausstellung an die Neumarkter Berufsschule in und bot in ihrer Nachhaltigkeitswoche jungen Menschen in der Ausbildung die Möglichkeit, die Inhalte mit ihren eigenen beruflichen Zukunft zu verknüpfen.


Begleitend dazu haben wir mit unserem Weltacker 2Go mehrere Bildungsformate mit verschiedenen Schulklassen durchführen können. Dies war für uns mit dem letzten Standort unserer „Weltacker-Wanderausstellungs-Tour“ ein krönender und erfolgreicher Abschluss.


Fazit - Vielfalt als Stärke

Die verschiedenen Standorte zeigen eindrucksvoll, wie flexibel und wirkungsvoll das Konzept der Weltacker-Wanderausstellung ist. Ob im Rathaus, in der Schule, an der Hochschule, im Unternehmen, im Einkaufszentrum oder in einem temporär genutzten Innenstadtgebäude – überall entfaltet sich ihre Wirkung auf unterschiedliche Weise.

Gerade diese Vielfalt macht den Erfolg aus: Die Ausstellung erreicht Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und schafft es, ein globales Thema lokal erfahrbar zu machen.


So wird der Weltacker nicht nur erklärt – sondern erlebt.

 
 
 

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